Unsere Verantwortung

Im Großen wie im Kleinen – hier unsere Projekte im Überblick:

Das Projekt STRASUS (Strategic Sustainability for Logistics)

STRASUS unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aus dem Logistiksektor in der Grenzregion Rhein-Maas-Nord und Rhein-Waal u.a. mit der Durchführung von Workshops und der Konzipierung von Planspielmodulen bei der systematischen Erarbeitung, Erstellung und Umsetzung einer individuellen Nachhaltigkeitsstrategie.

 

Nachhaltigkeit bzw. Corporate Social Responsibility entwickelt sich auch für KMU mehr und mehr zu einem grundlegenden Wirtschaftsfaktor. Unter diesem Aspekt werden im Rahmen des Projektes ganzheitliche Konzepte entwickelt, die es ermöglichen, dem wachsenden Bedarf an CSR-Weiterbildung gerecht zu werden, ohne dabei den herrschenden Zeit- und Ressourcenmangel in der Logistikbranche außer Acht zu lassen.

 

STRASUS wird im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland durchgeführt und mit knapp über 1 Mio Euro durch die Europäische Union, das niederländische Wirtschaftsministerium, das MWIDE NRW und die Provincie Gelderland mitfinanziert.
Mehr Informationen dazu gibt es hier: https://strasus.eu/

 

Wir unterstützen uns gegenseitig:

Valensina bringt sein Know-How als produzierendes Unternehmen der Fruchtsaftindustrie in das Projekt ein und erhält vom Projektpartner GEMIT (Institut für Geschäftsprozessmanagement und IT der Hochschule Niederrhein) Hilfestellung bei der Entwicklung einer passgenauen Nachhaltigkeitsstrategie.

Gemeinsam für einen nachhaltigen Fruchtsaftsektor

Juice CSR (Corporate Social Responsibility) Platform

Seit 2015 sind wir Mitglied in der Juice CSR Platform, einer vom europäischen Fruchtsaftverband (AIJN) koinitiierten Nachhaltigkeitsinitiative, die speziell für die Fruchtsaftindustrie ins Leben gerufen wurde. Ziel dieser Initiative ist es, alle beteiligten Unternehmen und Organisationen der Branche zu inspirieren und dabei zu unterstützen, ihre soziale Verantwortung in ihre Geschäftstätigkeit und ihre Kernstrategie zu integrieren.
Durch die Möglichkeit der globalen Vernetzung innerhalb des Sektors können die Herausforderungen gemeinsam gemeistert werden. Das bedeutet im Einzelnen:
- Förderung eines gemeinsamen Verständnisses von CSR
- Soziale, ökologische und wirtschaftliche Probleme gemeinsam bewältigen
- CSR- und Nachhaltigkeitsaspekte in den Vordergrund stellen

 

Wir befolgen, wie unsere Lieferanten, strikt den vom AIJN herausgegebenen Code of Business Conduct, der sicherstellt, dass in der gesamten Wertschöpfungskette die international geltenden Mindeststandards für Menschenrechte, Arbeit und Umwelt nicht nur eingehalten, sondern auch gefördert und weiter verbessert werden.

Nach und nach zu nachhaltigen Verpackungen

Seit Mai 2019 verwenden wir im Werk Mönchengladbach für alle Produkte im gekühlten Segment Flaschen, die zu 50% aus rPET hergestellt werden.

 

rPET ist ein Material aus bereits verwendeten Getränkeflaschen, das von Verschmutzungen befreit und zu Flakes verarbeitet wird. Die Flakes werden gründlich und wassersparend gereinigt und danach zu Granulat weiterverarbeitet. Dadurch entsteht ein lebensmitteltaugliches Rezyklat – das Ausgangsmaterial für die Herstellung neuer Getränkeflaschen.

 

In unserem Werk Vechta haben wir auch bereits einen Teil der eingesetzten Preforms auf 50% rPET umgestellt.

 

Mit unseren Kunden und Lieferanten stehen wir im ständigen Dialog bezüglich der nachhaltigeren Gestaltung unserer Verpackungsmaterialien, immer unter der Berücksichtigung des optimalen Produktschutzes und der Transportsicherheit.

Deutschland summt! – und bei Valensina summt es auch!

Bienen sind für das gesamte Ökosystem der Welt unverzichtbar. Ohne Bienen geht gar nichts!
Darum sind wir seit 2014 Jahren offizieller Partner der Initiative Deutschland summt!, um das Bewusstsein der Bevölkerung für die für uns lebenswichtigen Bienen zu wecken. Denn der Lebensraum der Bienen wird immer knapper – dagegen muss unbedingt etwas getan werden.

 

Wir summen mit gutem Beispiel voran:

Wir unterstützen die Verbreitung des informativen Bienenkoffers an Kindergärten und Grundschulen, um das Bewusstsein für die fleißigen Summer schon bei den Kleinsten zu wecken. Und wir haben das Gelände unserer Firmenzentrale in Mönchengladbach zum summenden Zuhause gemacht: Wir haben bienenfreundliche Pflanzen gesetzt, Apfelbäume gepflanzt, ein Wildbienenhotel aufgestellt und in unseren Bienenstöcken haben10 Honigbienenvölker ein neues Zuhause gefunden – mit einem herrlichen Garten aus Wildblumen und Kräutern drumherum.

 

Mehr Informationen und ein interessantes Interview mit Olaf Jark, Marketingleiter, gibt es hier: https://www.beebetter.de/beebetter-unterstuetzer und www.deutschland-summt.de

Unsere eigene Biogasanlage

An unserem Standort Mönchengladbach betreiben wir gemeinsam mit der Firma Remondis eine Biogasanlage, um aus unseren Abwässern die Biomasse durch aktive Mikroorganismen in Biogas zu verstoffwechseln.
Das Biogas setzen wir in einem unserer Dampfkessel ein. Mit dem darin geschaffenen Dampf erzeugen wir Heißwasser und verwenden dieses in der Produktion zur Sterilisation der Füllanlagen, Pasteure, etc.
Im Jahr erzeugen wir ca. 174.000 m3 Biogas, womit wir unsere Heizungsanlage zu 100% versorgen.

Unsere Brunnen in Vechta

Zur Sicherstellung der Wasserversorgung sind am Standort Vechta 3 eigene Tief-Brunnen in 43 Metern Tiefe installiert, für die wir Förderrechte von 800.000m³ pro Jahr besitzen.
Um das Niveau des wertvollen Grundwassers zu beobachten, kontrollieren unsere Mitarbeiter an 12 Peilbrunnen rund um das Werksgelände den aktuellen Zustand. In Zusammenarbeit mit einem externen Geolabor wird dann am Jahresende aus den verschiedenen Parametern ein Gutachten zur Beweissicherung erstellt.
Das Brunnenwasser wird zunächst durch ein hochentwickeltes Filtrationsverfahren in Kiesfiltern aufbereitet, um dann aus 3 Umkehrosmoseanlagen das hochqualitative Wasser für unsere Produkte zu gewinnen. Das zur Kühlung unserer Produktionsprozesse eingesetzte Wasser wird Nachhaltig in unseren internen Reinigungsprozessen wiederverwertet. Die wichtigsten Parameter rund ums Wasser unterliegen einem strengen Monitoring unseres Labors.

Unsere Abwasserentsorgung

Unser Werk in Vechta verfügt über eine eigene Betriebskläranlage zur Reinigung der Produktionsabwässer. Die Anlage verfügt über eine Kapazität von 15.000 Wohneinheiten, was in etwa einer kommunalen Kläranlage einer Kleinstadt entspricht. Das Reinigungsverfahren ist rein biologisch, die Kläranlage ist sensibel in die natürliche Umgebung der Landschaft integriert und auch hier werden die wichtigsten Parameter von unserem Betriebsdatenerfassungssystem kontrolliert und überwacht.

Außerdem sind wir Mitglied im Verband der DWA, einer politisch und wirtschaftlich unabhängigen Vereinigung, die sich für sichere und nachhaltige Wasser- und Abfallwirtschaft einsetzt. Sie formuliert technische Standards, bringt sich in Normungsarbeit ein, unterstützt die Forschung und fördert die Aus- und Weiterbildung zum Thema in Unternehmen.

Unser Energie- und Umweltmanagement

Unsere 3 Standorte sind seit 2014 (Werk Vechta und Mönchengladbach) bzw. seit 2016 (Werk Erding) nach dem Energiemanagementsystem DIN ISO 50001 zertifiziert und stellen sich in jährlichen Audits den sich stetig verändernden Herausforderungen. Ein Team von ca. 10 Mitarbeitern verfolgt engagiert unsere strategisch formulierten Energieziele und erarbeitet stetig neue Projekte, um die Energieeffizienz im Unternehmen zu steigern.
Geleitet von einem Energiemanagement-Beauftragten, gibt es jährlich Schulungen für unsere Mitarbeiter zum verantwortungsvollen Umgang mit Energie, Ressourcen und der Umwelt. Außerdem erfasst ein umfangreiches Monitoring relevante Kennzahlen aller drei Standorte, um ein Benchmarking zu betreiben.

Unsere Leistungen als Arbeitgeber
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